Erfahrungsbericht zum Sensflow Basic 1 vom 27. bis 29. Dezember 2009
Dank meiner „rationalen Konditionierung“ (Vater Ökonom, Studium der Soziologie, Ehemann Ökonom) liebe ich Zahlen und wissenschaftliche Untersuchungen. Dennoch bin ich immer wieder von Dingen fasziniert, die ausserhalb unserer Rationalität liegend, wissenschaftlich schwer greifbar sind und trotzdem funktionieren.
So gibt es zum Beispiel Heilungen im Zusammenhang mit der Placebo Forschung, die allein aus dem Bewusstsein geschehen, dass ein wirksames Medikament eingenommen wurde, obwohl nur Zuckerwasser geschluckt wurde. Nicht selten wirken diese Placebos ebenso gut wie das wirkliche Medikament. Oder schauen wir auf die Homöopathie. Gerade bei chronischen Krankheiten bewirken diese Mittel geradezu Wunder obgleich die Schulmedizin über diese „Mittelchen“ nur den Kopf schüttelt, zumal deren Wirkstoffe derart verdünnt werden, dass sie in traditioneller Weise gar nicht mehr nachweisbar sind. Dennoch heilen sie erwiesenermaßen.
Jetzt zum Sensflow Basic I Seminar: Bereits beim ersten Gespräch mit Loretta Gloor wurde ich hellhörig. Sie erzählte mir von einer Mentaltechnik, die sie nutzbringend in ihr Leben integriert hatte. Trotz meiner Skepsis, die mich geradezu reflektorisch bei außergewöhnlichen Phänomenen begleitet, wollte ich mehr davon erfahren. Beim nächsten Kurzworkshop „Mein Denken ist mein Potential“ konnten wir Kursteilnehmer eine intensive Imaginationsreise erleben. Es war erstaunlich, wie realistisch ich sie erlebte und wie erfrischend sie wirkte. Loretta Gloor erklärte zuvor die Technik und skizzierte dann die weiteren Möglichkeiten, die sich daraus entwickeln lassen. Mit ihrer Kompetenz und Authentizität überzeugte sie mich von Anfang an. Mein Entschluss stand fest: Sobald es meine Zeit erlaubte, wollte ich das nächste Sensflow Basic Seminar unbedingt besuchen.
Bevor es dann soweit war, recherchierte ich noch im Internet über die sogenannte „Einstein-Rosen-Brücke“. Da lachte mein “Wissenschaftsherz“ als ich die komplizierten Zusammenhänge dieses Phänomens erkundete. Es gibt sie tatsächlich, diese Brücke in die Unendlichkeit des Universums. Meine typischen Zweifel waren beruhigt und die Spannung stieg.
Um es vorweg zu sagen: Das Drei-Tage-Seminar Sensflow entpuppte sich als regelrechter Glücksfall. Es stimmte einfach alles. Die freundlichen Seminarräume, die in einen lauschigen Garten führen. Dort finden im Sommer bei schönem Wetter auch einige Sequenzen des Seminars statt.
Doch nichts geht über den herzlichen Empfang und die sachkundige Betreuung von Loretta Gloor. Sie achtet auf Kleinigkeiten und schenkt jedem Seminarteilnehmer während der Feedback-Gespräche ihre ungeteilte Aufmerksamkeit. Dadurch schafft sie eine Atmosphäre des Vertrauens, so dass sich auch fremde Menschen angenommen fühlen und sich schließlich öffnen können. In diesem emotionalen Schutzraum haben sich fünf Menschen unterschiedlichster Couleur zusammengefunden von 30 bis 60. Unsere Temperamente changieren von abwartender Reserviertheit bis hin zur überschäumenden Extravertiertheit. Loretta Gloor moderiert sanft, beantwortet geduldig sämtliche Fragen, lobt und ermutigt.
Drei Tage lang werden wir nicht nur sachkundig, sondern äusserst liebevoll in die Mentaltechnik unterwiesen. Theoretische Informationen wechseln mit praktischen Übungen. Dazwischen gibt es genügend Pausen mit einer Fülle an Snacks und Getränken, um sich informell auszutauschen und zu entspannen. Die Mentalreisen erstaunen, verblüffen, geben Rätsel auf oder geben Anlass zum herzhaften Lachen. Wir lernen uns neu kennen, wir lernen auf Zwischentöne zu achten. Aber vor allem lernen wir – ganz gleich auf welchen Erfahrungshorizont wir zurückgreifen – dass wir immer noch etwas Neues lernen können, dass wir noch weiter wachsen und unser Leben selbständig positiv steuern können.
Und damit wären wir auch schon bei meinem persönlichen Fazit. Sensflow habe ich als Mentaltechnik schätzen gelernt, die buchstäblich für jeden Menschen jeden Alters geeignet ist. Es lohnt sich tatsächlich auch noch mit 70 damit zu beginnen. (Gott sei Dank hatte ich die Gelegenheit sie früher kennen zu lernen.) Sie ist an jedem ruhigen Ort zu jeder Zeit ohne Hilfsmittel durchführbar. Der tägliche Zeiteinsatz erfolgt je nach Bedarf, ist aber bei Zeitmangel auf ca. 30 Minuten zu beschränken ohne dabei an Effizienz zu verlieren. Sicher, Sensflow muss erst ein wenig geübt werden. Es bedarf einer gewissen Ausdauer und einer kompetenten Anleitung, damit anfängliche Unsicherheiten ausgeräumt werden und die tägliche Mentalreise zur guten Gewohnheit wird.
Ich freue mich schon jetzt auf den zweiten Teil des Sensflow Seminars. Wieder haben sich etliche Fragen angesammelt. Doch ich bin sicher, dass Loretta Gloor sie mit der ihr eigenen Souveränität spielend beantworten wird. Weiterhin bin ich mir sicher, dass ich dank Sensflow noch besser die positiven Aspekte meiner reifen Lebensjahre ausbauen kann. K.G. aus Z
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